„Ist es das, was es sein könnte?“ Arbeiten von Valentine Michaelis im Werkhaus-Foyer

„Ist es das, was es sein könnte?“ Dies ist die Frage, die Valentine Michaelis in ihrer künstlerischen Arbeit umtreibt.

Das Interesse der Künstlerin gilt den Gegenständen. Sie sammelt Objekte, vorwiegend aus der Natur, und betrachtet diese forschend aus verschiedenen Blickwinkeln, um ihr Wesen zu erfassen und es in ihrer Kunst darzustellen. In ihren Arbeiten bringt sie Zeichnung und Malerei zusammen, indem sie Zeichnungen, unterschiedliche Perspektiven und Strukturen übereinanderlegt und diese „mit Farbe beruhigt“, wie sie es formuliert.

Ihre leichtfüßigen Werke sind ab sofort im Foyer des Alanus Werkhauses ausgestellt. Zum Werkhaus hat Valentine Michaelis ein besonderes Verhältnis. „Das“, so sagt sie im Hinblick auf ihre Arbeiten, „habe ich alles hier gelernt.“ Angefangen mit der Malerei hat Valentine Michaelis zunächst sporadisch in Workshops und Seminaren des Alanus Werkhauses und vertiefte ihre Fähigkeiten dann ab dem Jahr 2015 im Werkhaus-Kurs „Ein Jahr für die Kunst“, welchem sie ein weiteres Kunstjahr folgen ließ. 

Nachdem anfangs das Ausprobieren und Lernen von Mal- und Zeichentechniken im Mittelpunkt stand, ging es im Folgejahr darum, das eigene Thema in der Kunst zu finden. Ein Prozess, der zunächst schwierig erschien, dann aber ins Rollen kam. Die Bilder der Ausstellung sind Ausdruck dieses Prozesses sowie Ausdruck dessen, was für die Künstlerin zentral ist: Das Wesen eines Objektes zu erforschen und im künstlerischen Ausdruck zu entwickeln, ob es das ist, „was es sein könnte“.

Die Ausstellung läuft bis 2. Dezember. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

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