Glück kann man trainieren wie einen Muskel – Im Gespräch mit Florian Heinzmann

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„Sich selbst zu führen, hat etwas damit zu tun, auf sich selber zu schauen, hinzugucken, was meine Muster sind.“

 

Erfahren Sie in diesem Interview mit dem Stressmanagement-Trainer, Meditationslehrer und Yogalehrer Florian Heinzmann u.a. wie Sie ungünstige Muster und Glaubenssätze erkennen und sie nach und nach entkräften und umdrehen können.

 

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Gauranga Brahmachari war dein Name als hinduistischer Mönch. Wie hat diese Zeit dich und dein Leben geprägt?

Es hat mein Leben in jeder Hinsicht verändert. Es war mir das wichtigste Motiv, dass ich Zeit haben wollte, um meinen Geist und meinen Körper zu beruhigen; Zeit haben wollte, viel Zeit, um mich mit Dingen zu beschäftigen, die mir als wesentlicher vorkamen, als Geld zu verdienen und mich abends mit Freunden in Cafés oder in Kneipen zu treffen. Gleichzeitig war ich an der Uni. Mein Mutterkloster war in Indien, da war ich meistens in den Semesterferien. Während des Semesters gab eben einen Ableger in München, sodass ich mein Studium weiterführen konnte. Ich habe im Tempel gewohnt und bin irgendwann vormittags zur Uni gegangen.

Wir sind morgens sehr früh aufgestanden. Bis zum Frühstück hatte ich schon vier Stunden Zeit verbracht mit Meditation, mit dem Studium von Yogatexten, mit Vorträgen von irgendwelchen Meistern oder gegenseitiger Inspiration. In diesen vier Stunden jeden Morgen, so über sechs, sieben Jahre, konnte ich natürlich sehr tief eintauchen in die Yoga-Philosophie, was dann eben auch mein Menschenbild und mein Weltbild stark verändert hat.
 

Was hat sich für dich ganz konkret verändert in diesen sieben Jahren?

Wenn man so viel Zeit mit sich selbst verbringt – und das waren immerhin jeden Morgen zwei Stunden, die ich einfach dasaß, ohne was zu tun, einfach nur mit geradem Rücken, mit geschlossenen Augen, mit einer tiefen Atmung und hab nur in mich reingespürt und reingehört –, dann geht das nicht spurlos an einem vorbei. Da kommen einem erst mal Dinge entgegen, die man gar nicht sehen will. Da kommen Schatten hoch, Ängste, Wut, Traurigkeit. Da kommen Fragen, da kommen Rätsel, da kommen komische Bilder, die ich gar nicht sehen will. Ich habe das alles unter Anleitung von Menschen gemacht, die sich sehr gut damit auskannten und habe sie gefragt: „Was ist das denn jetzt? Soll ich jetzt weitermachen? Soll ich aufhören? Bin ich dafür geeignet?“ Und sie sagten: „Das ist alles überhaupt kein Problem. Es geht darum, da durchzugehen. Und wenn du da durchgehst, irgendwann wird es klarer.“ Und das war tatsächlich so. Nach etwa einem halben Jahr kam ich in eine ganz große Klarheit.
 

Du lebst jetzt nicht mehr als Mönch. Meditierst du weiterhin regelmäßig?

Genau. Ich mache das immer noch jeden Tag 20 Minuten. Weil ich weiß, dass es überhaupt nichts Sinnvolleres im Leben gibt, was man überhaupt machen kann. Es gibt so viele Dinge, mit denen ich mich identifiziere, mit meinem Job, mit meiner Rolle als Vater, als Yogalehrer oder als Trainer. Und mit den ganzen Beziehungen. Aber das alles hat nicht das Geringste zu tun, mit dem, wer ich eigentlich bin. Das weiß ich nur, wenn ich die Augen geschlossen habe und wenn ich einfach in Verbindung mit mir selbst bin. Das schafft ein sehr, sehr großes Vertrauen in das Leben selbst. Das Leben ist ein so unfassbares Geschenk und es ist so eine unfassbare Gnade. Dieses Vertrauen ist einfach da, das ist eine Basis in mir.
 

Heute gehört vor allem Yoga zu deiner (täglich?) gelebten Praxis. Was kann Yoga für den Menschen verändern?

Es ist vielschichtig. Die Bewegung des Körpers ist nur ein Aspekt, aber ein wichtiger Aspekt. Das hält den Körper sehr jung, es hält ihn sehr gesund, sehr flexibel. Die Muskeln werden kraftvoll, sie werden gedehnt, die Faszien werden gedehnt, die Gelenke werden flexibel, die Wirbelsäule wird flexibel. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, zu sehen, wie flexibel der Körper überhaupt sein kann und wie man den Körper trainieren kann im Sinne der Flexibilität. Wie dehnbar der Körper ist, auch wenn man das nur ein-, zweimal die Woche macht. Es ist eine Sache, die ich niemals aufhören werde.

Ich mache immer noch ein bis zweimal eine 90-minütige Yogastunde pro Woche. Ich unterrichte selber mindestens einmal die Woche meinen Kurs und habe zwei-, dreimal im Monat auch meine Ausbildungsgruppe, wo wir Yogalehrer ausbilden. Und diese regelmäßige Praxis ist körperlich unglaublich gesund und der Körper fühlt sich anders an. Ich kriege ein ganz anderes Körpergefühl, ich spüre den Körper ganz anders, ganz neu. Ich kann Muskeln spüren, die ich sonst eben nicht spüre.

Das ist ein wunderschönes Gefühl, das ist wie zu Hause sein. Der Körper ist mein zu Hause, ist mein Tempel. Es kommen noch ganz viele andere Aspekte mit dazu, die Atmung zum Beispiel. Wenn ich die Atmung vertiefe, verlängere, beruhige, gleichmäßig atme, hat das so unglaubliche Wirkung auf den Körper. Es ist eigentlich ein Skandal, dass wir in Schulen und Ausbildungsstätten nicht lernen, richtig gesund zu atmen. Wir nutzen meist nur 15 Prozent unserer Lungenkapazität für unsere Atmung. Die Vitalität ist dementsprechend auch nicht voll ausgeschöpft. Wenn wir die ganze Lungenkapazität zu 80, 90% ausschöpfen würden, wie wir das im Yoga in jeder Position machen, dann hättest du auch 80, 90% Vitalkapazität. Man spürt, wenn man regelmäßig Yoga macht, dass man viel mehr Energie hat.
 

Glück kann man trainieren wie einen Muskel, sagst du. Dazu hast du auch ein Buch geschrieben „SixPack im Kopf“.  Mediation und Yoga-Praxis habe sicherlich damit zu tun. Was kann ich selbst tun, um meinen Glücksmuskel zu trainieren?

Ja klar, die Yogapraxis hat etwas damit zu tun und die Meditation hat etwas damit zu tun. Wir haben das Buch „Sixpack im Kopf“ genannt. Ich habe im Kopf gewisse Muster, die haben sich irgendwie automatisiert. Dass ich z. B. eine Tendenz habe, mich als Opfer zu fühlen, oder ich habe eine Kritik aus meiner Kindheit nicht ganz verdaut. Und da habe ich eine gewisse Gewohnheit, mit mir selber zu reden.
 

So eine Art Glaubenssätze?

Ja, genau. Glaubenssätze, mich selbst zu bestrafen, nicht ganz in meiner Kraft zu sein. Selbstzweifel zu haben. Das sind alles Dinge, die total unnötig sind, weil sie meistens gar nicht wahr sind. Wenn ich zum Beispiel einen Glaubenssatz habe: „Ich weiß nicht, ob ich mich selbstständig machen kann. Wahrscheinlich wird es nicht klappen.“ Dann habe ich mir mein Potenzial und meine Chance schon genommen. Ich könnte aber auch in mein Selbstvertrauen gehen, ich könnte in meine Kraft gehen, ich könnte die Ausbildung machen, die nötig ist und in die totale positive Energie gehen. Das hängt ganz viel an unseren Mustern, an unseren Glaubenssätzen. Und durch die Meditation kann ich mir die bewusst machen, wahrnehmen, was da überhaupt ist und wie es wirkt. Sind die Glaubenssätze heilsam oder sind sie vielleicht unheilsam? Genau das ist im Grunde die Yogaphilosophie des Buddhismus. Alles genau zu überprüfen in dem Wissen, dass jeder Gedanke auf mein Leben, auf meinen Körper, auf meine Emotionen, auf alles eine Wirkung hat. Ich kann mir diese Glaubenssätze, diese Denkgewohnheiten angucken und nach und nach austauschen. Das macht unglaublich viel Spaß.
 

In deinem Werkhaus-Kurs geht es um „Effektive Führung durch Selbstmanagement“. Warum ist Selbstmanagement für Führungskräfte so wichtig?

Wenn ich andere Menschen führen möchte und ich weiß nicht, wie ich mich selber führe, dann kann das möglicherweise für die Menschen, die ich führe, verhängnisvoll sein. Es kann sogar gefährlich sein. Ich höre das immer wieder, weil ich für viele Unternehmen Trainings mache. Stressmanagement-Trainings, an denen Mitarbeiter:innen teilnehmen, die unter ihren Führungskräften leiden. Die sind nicht wirklich als Führungskräfte geschult und die haben auch nicht gelernt, sich selbst zu führen. Selbstführung lernen wir selten in der Schule oder in der Ausbildung oder auch im Studium. Sich selbst zu führen, hat etwas damit zu tun, auf sich selber zu schauen, hinzugucken, was meine Muster sind. Genau hinzugucken, welche unheilsame Tendenzen ich habe in meiner Sprache, in meiner Art zu denken, in meiner Art zu fühlen, in meiner Art zu handeln. Da genauer hinzugucken kann das gesamte Leben verändern.

Was bin ich für ein Mensch? Was habe ich für Gewohnheiten? Was habe ich für Muster? Kann ich da irgendwo etwas schrauben? Kann ich mir das ein bisschen genauer angucken? Es gibt tolle Techniken, die wir in diesen zwei Tagen praktizieren. Da sind wir wieder bei diesem Glücksmuskel, den ich trainieren kann, genau wie einen Muskel im Fitnessstudio. Wenn ich Vertrauen in mich selbst habe, wenn ich selber ein glücklicher Mensch bin und ich weiß, dass ich nichts im Außen brauche, kein Lob, keine Anerkennung, dass ich das alles in mir habe, dann habe ich eine echte Chance, auch eine authentische Führungskraft zu sein. Dann kann ich meinen Mitarbeitenden freudvoll zu begegnen, sie inspirieren, sie begeistern, sie besser machen, mit ihnen zusammen ein Team aufzubauen. Dann kann ich mit ihnen gemeinsam am Arbeitsplatz nicht nur arbeiten, nicht nur Leistung erbringen, sondern ich kann am Arbeitsplatz singen und tanzen und Spaß haben.
 

Heißt das, dass Menschen keine Wertschätzung brauchen, wenn sie diese Praxis leben?

Jeder Mensch braucht Wertschätzung, jeder Mensch verdient sie. Es ist wie eine Nahrung, die wir brauchen. Wir leben davon. Aber wenn wir sie nötig haben, wenn davon unser Leben und unsere Freude und unser Glück komplett abhängt, dann haben wir ein Problem. Dann können wir nur glücklich sein, wenn andere Menschen uns Wertschätzung geben. Wenn sie uns keine geben, sind wir unglücklich. Ich will davon nicht mehr abhängig sein, weil ich weiß, dass die Ursache meiner Freude, meiner Glückseligkeit, meines Glücks in mir selber liegt. Ich habe in mir selbst eine Glücksquelle. Statt morgens in meine Muster zu gehen, „was ist heute zu tun, wie muss ich funktionieren, wie kann ich am besten performen“, erstmal sich selbst sagen: „Was ist das für ein wunderschöner Tag, was für ein Geschenk, auf der Welt zu sein, einen wunderbaren funktionierenden Körper zu haben, was für ein Geschenk, einen Arbeitsplatz zu haben.“
 

Wie verändert diese Art zu denken und diese Haltung einen Menschen?

Das Witzige ist, dass wenn ich so in meine Verpflichtungen oder an meinen Arbeitsplatz gehe, mit diesem Lächeln, mit dieser Power, mit dieser Begeisterung, wenn ich weiß, jetzt brauche ich die Anerkennung nicht mehr, jetzt brauche ich die Wertschätzung nicht mehr, genau dann kriege ich sie trotzdem überall. Gerade deshalb, weil ich es gelernt habe, sie für mich selber innerlich zu finden. Und dann kommt sie mir von außen auch noch überall entgegen.
 

Es klingt ein bisschen so, dass Selbstmanagement ein Stück weit Selbstfürsorge ist.

Genau, es ist Selbstfürsorge.
 

Ein guter Umgang mit Stress ist auch ein Teil der Selbstfürsorge und gehört zu deinem Kursprogramm. Obwohl Stress so deutlich auf unseren Körper wirkt, erkennen wir nicht immer sofort, dass wir gestresst sind. Auf welche Signale sollte ich achten?

Das Gute ist, dass der Körper ständig Signale schickt, wenn wir im Stress sind. Es ist nur nicht so leicht, diese zu erkennen. Die Signale sind immer da. Alleine schon wütend zu sein, ist ein Signal. Oder nervös zu sein oder so einen inneren Antreiber zu haben: „Ich muss das unbedingt heute noch schaffen.“ Es gibt auch körperliche Warnsignale. Wenn z.B. das Herz schneller schlägt oder wir anfangen zu schwitzen. Oder die Atmung wird irgendwie unregelmäßig. Es gibt auch emotionale Warnsignale.  Ängste werden größer oder die Wut. Oder ich werde unkonzentriert, mache Fehler.
 

Was kann ich tun, wenn ich mich gestresst fühle?

Mit Tools wie Meditation oder Atemübungen kann ich mich selbst genau wahrnehmen, und mich beobachten. Mit einem Body Scan zum Beispiel. Das heißt, ich nehme mir 20, 30 Minuten Zeit, vielleicht einmal die Woche, und mache die Augen zu und spüre einfach nur in meine Körperteile rein.

Wichtig ist auch eine gesunde Pausenkultur. Viele Menschen machen ja überhaupt gar keine Pause am Arbeitsplatz und viele Menschen machen eine Pause, die eben gar keine ist. Eine Pause ist nur dann eine Pause, wenn man das Gegenteil macht von dem, was man vorher gemacht hat. Die effektivste Pausenkultur ist die Schulpausenkultur. Ich arbeite 45 Minuten wirklich fokussiert und mache dann fünf Minuten Pause, und zwar eine echte Pause. Dann arbeite ich 45 Minuten und mache ich eine große Pause, 15 oder 20 Minuten. Der Sportwissenschaftler Prof. Ingo Froböse von der Kölner Sporthochschule hat dazu geforscht. Er hat ein tolles Buch geschrieben, es heißt „Power durch Pause“. Er gibt die wissenschaftlichen Erklärungen dafür, warum eine solche Pausenkultur Sinn macht. Sie ist das Effektivste und Effizienteste fürs Unternehmen, weil ich konzentrierter, kreativer, leistungsfähiger bin. Ich tue meiner Gesundheit etwas Gutes und ich übe Selbstfürsorge.
 

Eine Zigarettenpause ohne Zigarette?

Genau das sind meine Worte. Ich bin für Zigarettenpausen ohne Zigarette.
 

In deinem Kurs hast du eine Gruppenarbeit geplant: „Stressvogel-Denkmuster in Paradiesvogel-Denkmuster umwandeln“. Das klingt so spannend, dass ich gleich dabei sein möchte. Wie komme ich vom Stressvogel-Denken zum Paradiesvogel-Denken?

Indem du dir erst mal deine Stressvogel-Denkmuster bewusst machst. Es gibt fünf.  

Das erste Stressvogeldenkmuster: „Das gibt es doch gar nicht.“ Irgendwas ist passiert und du gehst in Widerstand dagegen, obwohl du gar nichts tun kannst. Wenn du z.B. am Bahngleis stehst und der Zug hat eine Stunde Verspätung. Du ärgerst dich schwarz und schießt dir einen zweiten Pfeil hinterher, der völlig unnötig ist.

Das zweite Stressvogel-Denkmuster ist der Blick auf das Negative. Statt, dass du deiner Freundin ein Lob oder ein Kompliment für eine neue rosa Tapete aussprichst, sagst du: „Siehst du die eine Ecke, da steht ein staubiges Teil.“ Dann bist du mit dem Fokus auf der Negativität. Unser Gehirn hat immer die Tendenz, Fehler zu sehen und zu kritisieren. Wenn ich glaube, dass das meine Natur ist, meine wirkliche, wahre Natur, dann bin ich dem ausgeliefert. Aber es ist nicht meine wirkliche, wahre Natur. Es ist nur eine Überlebenssicherung, mehr nicht. Und ich kann das wahrnehmen, ich kann das erkennen und sehen: „Ach, guck mal, es ist nur das Geplapper des Stressvogels. Ich kann mich entspannen und sehe die schöne, wunderbare rosa Tapete.
 

Welche Stressvogeldenkmuster gibt es noch?

Defizitdenken ist auch eins. Seine eigenen Defizite sehen, anstatt seine Stärken, anstatt die eigenen Ressourcen. Der Stressvogel im Kopf will dein Überleben sichern und er sieht nur deine Defizite. Das hat Wirkungen auf die Emotionen, auf das Hormonsystem, auf das Immunsystem, auf alles, bis man irgendwann eine chronische Erkrankung hat.

Die letzten beiden Stressvögel-Denkmuster sind Katastrophendenken „es geht alles den Bach runter“ und Opferdenken: „Ich bin das Opfer, alle anderen sind gegen mich.“ Viele Menschen sind in dieser Schleife und leiden fürchterlich in ihrem Leben. Ohne zu wissen, dass sie sich mit diesen fünf Mustern das Leiden selbst erschaffen haben. Diese Muster kann ich erkennen und dann kann ich sie nach und nach entkräften und umdrehen.

Anstatt „Das darf nicht wahr sein“, kann ich die Situation einfach akzeptieren. Ich ärgere mich nicht über den Zug, der zu spät ist. Ich gehe in die Bahn Lounge und lese ein Buch oder freue mich an meinem Cappuccino und bin überhaupt nicht davon beeindruckt, dass der Zug zu spät ist.
 

Ich habe also viel in der Hand. Hast du vielleicht einen ersten Tipp für Menschen in Führungsverantwortung? Einen Minitipp, wie ich als Führungskraft selbst ein bisschen für mich sorgen kann?

Ja. Es zielt ein bisschen darauf ab, was ich am Anfang schon gesagt habe. Das Selbstbild. Du bist ein Wunder und zwar ein unfassbares Wunder. Du bist so ein großes Wunder, dass man, wenn man nur hingucken würde, aus dem Stauen nicht mehr rauskommen würde. Was da passiert, in deinen Füßen, in deinen Händen, in deinem Gehirn, in deinem Herzen. Guck einfach irgendwo hin und du siehst das Wunder. Wenn wir uns dessen bewusstwerden, was wir wirklich sind, nämlich ein unfassbar krasses Wunder, dann gehe ich völlig anders ins Leben. Das ist alles.
 

Lieber Florian, danke dir sehr für unseren interessanten Austausch. Ich werde beim Yoga ab jetzt noch ein bisschen mehr auf mein Inneres hören.

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Florian Heinzmann ist ehemaliger hinduistischer Mönch, Yogi und Trainer für Glücksfitness. Er meditiert täglich, praktiziert regelmäßig Yoga und zieht aus beidem viel Kraft für seinen Alltag. Sein Kurs „Selbstmanagement für Führungskräfte“ ist Teil unseres Führungskräfteprogramms „New Leadership – Führung für nachhaltige Entwicklung“. Darin spricht er Menschen mit Führungsverantwortung an, die etwas für ihre mentale Fitness tun wollen.

Eine Übersicht zu allen Modulen des Führungskräftetrainings finden Sie hier.
Die einzelnen Module sind anrechenbar auf das Zertifikat »Nachhaltig Führen / Sustainability Leadership«, dass in Kooperation von Alanus Werkhaus, Alanus Hochschule und IHK Bonn/Rhein-Sieg vergeben wird. 

 

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